Es war eine ganze Weile ruhig hier auf dem BLOG. – Zu ruhig, selbst für meinen Geschmack. Als ich mit dieser Seite startete, hatte ich so viel vor mit ihr. Der anfänglichen Euphorie folgte der BLOG-Kater; technisch lief vieles nicht, wie ich es mir gewünscht hatte – und so folgte dem BLOG-Kater auch ein wenig BLOG-Frust. Währenddessen sammelten sich im Entwurfsspeicher eine ganze Reihe an BLOG-Leichen, also Text-Ideen, die zu Ende zu schreiben mir zuweilen die Zeit, oft aber auch der Mut fehlte.

Hier nun also mein Re-Start. Den habe ich nich allein bewältigt, sondern als Teil einer spritzigen, inspirierenden und sehr kreativen Community rund um Judith Peters von Sympatexter. Und sie hat mich dazu ermutigt, diesen Blog-Neustart mit einem besonderen Beitrag über mich zu wagen. Deshalb möchte ich dir heute einen kleinen Einblick hinter die Fassade, einen Blick hinter meine Stirn gewähren, damit du mich etwas besser kennenlernen kannst. Dabei geht es weder um mein Business, noch um Lernstrategien oder Coachingtools, sondern um mich – lustige und interessante Fakten über mich. Ich bin total neugierig, wie du über meine Fakten denkst und ob wir ähnliches erlebt haben.

  1. Geboren wurde ich in Ueckermünde. Das ist ein kleines Örtchen am Stettiner Haff, kurz vor Polen.
  2. Damals, im Winter 1978/1979 lagen mehrere Meter Schnee – in Mecklenburg Vorpommern.
  3. Ich bin Mutter von 4 Söhnen, die ich über alles liebe und die mich gleichzeitig mehrmals täglich an den Rand des Wahnsinns treiben.
  4. Ich bin eine Chaotin. Mein Schreibtisch ist der Ort meines kreativen Chaos‘ – und doch finde ich jeden von mir selbst abgelegten Schnipsel binnen 30 Sekunden wieder.
  5. Im Kleiderschrank meiner Söhne finde ich mich hingegen nicht zurecht. Ich gebe grundsätzlich die richtigen Sachen dem falschen Kind. (Ausnahme ist der Große, der hat seinen eigenen Kleiderschrank und nimmt sich seine Sachen inzwischen selbt.)
  6. Ich bin Montessoripädagogin. In den letzten 10 Jahren gründete und eröffnete ich 2 Montessorikinderhäuser und 1 Montessori(grund)schule.
  7. Mein nächstes Ziel ist, aus unserer Grundschule eine Schule bis Klasse 10 werden zu lassen.
  8. In meiner Freizeit nähe ich gern, reite (seit Corona nicht mehr) und fahre Fahrrad.
  9. Ich verbringe meine freie Zeit am liebsten mit meinen Jungs draußen am Strand. Zur Ostsee sind es von unserer Haustür aus etwa 50 Minuten – und auch zur Nordsee schaffen wir es einigermaßen zeitnah.
  10. Irgendeine meiner Kameras habe ich stets bei mir und halte so oft es geht, Momente unseres wilden Alltags fest.
  11. Ich habe einen Instagramaccount und betreibe 3 Facebookseiten.
  12. Wenn ich mich für ein neues Thema interessiere, dann sauge ich alles auf, brenne förmlich – schaffe alles mögliche Equipment an, das ich zur Umsetzung brauche … Nach wenigen Wochen landet das meiste dann wieder in einer Ikea-Kiste, auf dem Dachboden oder wird verschenkt. (Nicht, weil ich mich nicht mehr dafür interessiere, sondern einfach, weil … Alltag.)
  13. In meiner mündlichen Diplomprüfung hat der Prof. mein Prüfungsthema mit dem meiner besten Freundin vertauscht.
  14. Als Kind habe ich im Schulchor mitgesungen – und musste dabei immer in der letzten Reihe stehen. Heute singe ich nach wie vor super gern – allerdings stets schief und falsch. Sehr schief und sehr falsch. (Vielleicht war das damals ja auch schon genauso.)
  15. Beim Geschichten vorlesen vertone ich darin vorkommende Lieder sehr individuell.
  16. Bereits als Kind hatte ich den Wunsch, später – wenn ich groß bin – mit Kindern arbeiten zu wollen. Seit der 8. Klasse jobbte ich wann immer möglich in einer Kita und hatte neben der Schule diverse Babysitter-Tätigkeiten. Es brauchte nach dem Abitur ein paar Jahre bis ich die Kurve dann doch noch gekriegt und mich an die Erfüllung meines Kindheitstraums gewagt habe.
  17. Zu jedem meiner Lerncoachies zeichne ich im Laufe des Coachingprozesses ein KaWa. Am Ende der letzten Sitzung bekommt er dieses von mir geschenkt. Ich vermerke dort Eigenschaften, besondere Fähigkeiten, Ergebnisse oder Erfolgserlebnisse während unserer Zusammenarbeit.
  18. Ich bin im wahrsten Sinne des Wortes eine Nachteule. Die produktivste Arbeitszeit beginnt für mich in der Regel dann, wenn alle Kinder im Bett sind und der Haushalt erledigt ist. Dann besteht nicht mehr „die Gefahr“, ich könnte etwas verpassen. Dieses Arbeitszeitmodell passt leider nur eher semi-optimal zu der Tatsache, dass morgens um 6 Uhr in aller Regel mein Wecker klingelt.
  19. Alle meine Söhne sind in Hamburg geboren worden, aber nicht alle im selben Krankenhaus.
  20. 2 von 4 Kindern haben die ersten Tage nach ihrer Geburt auf Säuglingsintensivstationen verbracht. Diese Tage haben mich in meiner Mutterrolle und meinem Verständnis von Mutterschaft sehr geprägt.
  21. Ich bin total optimistisch.
  22. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist mir sehr wichtig. Für mich genauso wie für meine Mitarbeiter*innen.
  23. Ich lebe eine „Politik der offenen Tür“.
  24. Ich bin Diplom-Verwaltungswirtin (FH), Fachberaterin für Finanzdienstleistungen, Montessoripädagogin, Selbstbehauptungs- und Resilienztrainerin, Kinder- und Jugendcoach, Lerncoach, Bachblütenberaterin, Konzentrationstrainerin. Ich bin ein Weiterbildungsjunkie – erst recht, seit ich Online-Fortbildungen für mich entdeckt habe.
  25. Als Impfreaktion hatte ich in meiner Kindheit Zöliakie. Der strikten Einhaltung einer glutenfreien Ernährung – meiner Mama sei Dank – verdanke ich, dass ich inzwischen alles essen darf.
  26. Mein Hund heißt Cappuccino, weil er nach der Geburt eben ganz genauso aussah. Inzwischen müssten wir ihn Milchkaffee nennen, denn sein Fell ist total hell geworden.
  27. Nach der Trennung von meinem Ex-Mann bin ich aus unserem gemeinsam bewohnten Haus aus-, knapp 3 Jahre und eine Kündigung wegen Eigenbedarfs später endlich wieder eingezogen.
  28. Stundenlang über meine Herzensthemen zu reden ist für mich kein Problem. Aber wehe ich bin irgendwo und soll Smalltalk machen – dann bekomme ich kein Wort raus.
  29. Ich bin oft von meinen eigenen Ansprüchen an mich selbst überfordert. Um dies zu ändern habe ich die Selbsthypnose und geführte Meditationen für mich entdeckt.
  30. Hinzunehmen, dass ich „nicht alle retten“ kann, fällt mir total schwer.
  31. Ich besitze mehr als 1.500 Bücher und jeden Monat werden es mehr. Damit ich mit dem Lesen hinterher komme habe ich „Speed Reading“ gelernt.
  32. Mit meiner Oma stand ich oft am Fenster in der oberen Etage ihres Hauses und wir schauten der Sonne beim untergehen zu.
  33. Mein Ferien und viele Wochenenden verbrachte ich bei meinen Großeltern – und lebte dort eine Kindheit mit vielen Freiheiten. Auch heute noch liebe ich meine Freiheiten und lasse mich nicht gern bevormunden.
  34. Auf Ungerechtigkeiten reagiere ich häufig ungehalten und oft heule ich vor Wut, wenn ich mich machtlos fühle und nichts ausrichten kann.
  35. Als Judoka habe ich in den 90er Jahren bei der Nord-Ost-Deutschen Meisterschaft ´mal eine TOP-3-Platzierung geschafft. 
  36. Seit ich in der 10. Klasse auf einer Klassenfahrt morgens einmal mit einer dicken Spinne auf der Nase aufgewacht bin, habe ich eine ziemliche Abneigung gegen diese Tiere. Inzwischen schaffe ich es aber, sie insofern zu respektieren, als dass ich sie mit Hilfe eines Glases aus dem Raum schaffe.
  37. Ich bin total positiv.
  38. Je extremer, schmerzhafter oder anstrengender meine Situation ist, um so derber werden meine Witze. In Momenten der Unsicherheit oder wenn ich mir Sorgen mache, verhält sich das genauso. Gerade mit dem letzten stoße ich vor allem bei meinen Kindern hin und wieder recht dolle an, die dafür (noch) gar kein Verständnis haben.
  39. Ich mag es überhaupt gar nicht, mich entschuldigen zu sollen; genauso, wie ich es auch überflüssig finde, dass sich Menschen bei mir entschuldigen. Mir ist es wichtig, dass jeder für sich und sein Tun Verantwortung übernimmt. Statt sich also zu ent-schuldigen und damit die Verantwortung für das eigene Handeln von sich weg zu schieben, ziehe ich es vor, mein Bedauern auszudrücken und den jeweils Betroffenen zu fragen, ob er mir verzeihen kann.
  40. Im Flugzeug von München nach Hamburg saß ich mal 2 Reihen hinter Tim Mälzer. Ich bin ein großer Fan – habe ihn aber trotzdem nicht angesprochen. 
  41. Meine beiden jüngsten Söhne feiern jedes Jahr meinen „Heldenmut“, weil ich trotz einer Allergie auf Bienenstiche in unserem Garten bienenfreundliche Wiesenblüher aussähe.
  42. Ich liebe es barfuss zu laufen. Nachts schlafe ich dagegen fast immer mit gestrickten Socken an den Füßen.
  43. Ich heule bei traurigen Filmen wie ein Schlosshund.
  44. Wenn ich Romane lese, dann meistens Krimis oder Thriller.
  45. Ich trag e am liebsten Barfussschuhe – oder Gummistiefel.
  46. Meine Lieblingsfarben sind rosa, rot und dunkelblau. Nachdem ich mich viele Jahre nicht getraut habe, ziehen diese Farben inzwischen auch wieder zunehmend mehr in meinen Kleiderschrank ein.
  47. Ich trage keine Uhr. Zu meinem 40. Geburtstag bekam ich eine geschenkt – und hatte sie nach 3 Monaten verloren.
  48. Wenn ich einen Text lese, in dem Rechtschreibfehler enthalten sind, dann springen diese mich förmlich an.
  49. Aus Ueckermünde (bzw. Torgelow, wo ich aufgewachsen bin) bin ich nach dem Abitur nach Hamburg gezogen. Von dort nach Köln – dann wieder zurück nach Hamburg. 1 Jahr nach der Geburt meines ersten Sohnes zog ich nach Mölln. Hier lebe ich seither.
  50. Die 10. Klasse hätte ich beinahe freiwillig wiederholt wegen einer 5 in Mathe. Mit Ach und Krach wurde es eine 4 – und die Extrarunde ersparte ich mir.
  51. Ich liebe es, zu reimen. Im Kinderhaus reime ich für jedes Vorschulkind, das uns verlässt, ein Abschiedsgedicht und an unserer Grundschule motiviere ich die Kinder von der ersten Klasse an, sich im Reimen und kreativen Schreiben zu versuchen.
  52. Wenn jemand mit mir spricht und mir erzählt, dass „man“ dieses oder jenes tun oder lassen sollte, antworte ich darauf in der Regel mit der Frage: Wer ist eigentlich „man“?
  53. Ich fahre wirklich gern Auto und auch lange Strecken schrecken mich nicht ab.
  54. Meine absoluten Lieblingsbücher sind „Djamila“ und „Geh, wohin dein Herz dich trägt“. Mein Lieblingsfilm ist „Gladiator“ und meine Lieblingsserie ist „White Collar“. Ausserdem habe ich seit 10 Jahren (fast) keinen Tatort verpasst.
  55.  Während meines Studiums bin ich in Berlin einen Halbmarathon gelaufen und in Köln dieselbe Distanz geinlineskated. Heute bestehen meine regelmäßigsten Sporteinheiten darin, den Wasserschlauch beim Hochbeete gießen zu halten oder meinen Kindern beim aufräumen hinterher zu laufen.
  56. Ich werde am 23. Juli 2021 zum ersten Mal auf Matratzen in unserem Ford Bus schlafen. Vielleicht der Beginn einer großen Camping-Alternativ-Urlaubs-Liebe? (Vielleicht aber auch der Beginn einer weiteren Ursache für Rückenschmerzen…)
  57. Dieser Blog Beitrag ist der erste, den ich veröffentliche, obwohl er in meinen Augen noch nicht fertig geschrieben und auch nicht „perfekt“ ist.
Foto von Frank Weber l www.fotologbuch.de
Foto von Franzi Schädel l www.franzitrifftdasleben.de

Was sagst du? Ich bin total gespannt, welcher meiner Fakten dir am besten gefällt – und ob wir Gemeinsamkeiten haben!? Vielleicht kennst du einen Fakt über mich, den ich hier noch gar nicht genannt habe…. Wenn ja, lass es mich gern wissen; ich ergänze ihn dann gern.

Das war cool? Dann lies mal DAS hier:

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