(Werbung//Verlosung) Kinder ärgern Kinder. Kinder streiten. – Kinder werden geärgert und fühlen sich deshalb schlecht. Alles das gehört zum Leben unserer Kinder dazu. Klar, auch wir Erwachsenen leben nicht in einer Friede-Freude-Eierkuchen-Welt. Warum sollte es unseren Kindern anders gehen?
Anders als wir sind Kinder mit Konfliktsituationen und dem sich daraus ergebenden negativen Stress schnell überfordert. Impulskontrolle, die uns Große zu reflektiertem Verhalten und angemessenen Reaktionen verhilft, funktioniert bei Kindern – je jünger sie sind – noch nicht ausreichend verlässlich. So werden aus Kleinigkeiten schnell Hahnenkämpfe. Im Auge eines Kindes ist eine Kleinigkeit gerade das nicht – es ist diese eine Sache, um die sich gerade alles dreht und für die einzustehen alles andere in den Hintergrund tritt. Das zu verstehen, ist für uns Große häufig eine wichtige Herausforderung und Erkenntnis.

Wenn Kinder streiten, dann geht es dem, der mit dem Streit angefangen hat, zumeist nicht um die Sache an sich. Der weggenommene Legostein, das kaputt getretene Bausteinhaus – das alles sind Vehikel. 

Aufmerksamkeit und Beachtung

Kinder wollen gesehen werden, sie wünschen sich Aufmerksamkeit und Anerkennung. Und ein Kind, das nicht mitspielen darf, bekommt gerade diese eben nicht. Das Anzetteln eines Streits bringt Aufmerksamkeit. Negative Aufmerksamkeit ist besser, als gar keine… so banal das klingt, so einfach ist es auch. 

Um so wichtiger ist es, dass unsere Kinder frühzeitig lernen, mit Streitereien entspannt umzugehen. Stell dir vor, jemand sagt deinem Kind, es sei doof – und statt sich darüber aufzuregen, dreht es sich um, lächelt in sich hinein und spielt weiter mit seiner Freundin. Oder der weggenommene Legostein führt dazu, dass dein Kind beharrlich dem Wegnehmer sagt „Gib mir meinen Legostein zurück!“, ganz ohne Gemotze, ohne Beschimpfungen, einfach nur darauf fokussiert, worum es ihm geht. Klingt nicht vorstellbar für dich? Wie viele Streitereien allein unter Geschwistern würden nicht mehr oder jedenfalls weniger oft und weniger heftig ausfallen, wenn nur diese beiden Strategien regelmäßig angewendet würden?

Kinder können lernen, in Konfliktsituationen gelassen zu bleiben

Am besten lernen sie das in vertrautem Umfeld, zu Hause bei ihrer Familie, durch ausprobieren mit ihren Geschwistern und Eltern. Hier haben sie einen geschützten Raum, dürfen sein, wer und wie sie sind, ohne verurteilt zu werden, wenn sie auch mal übers Ziel hinaus schießen. 
Doch mal ehrlich, Hand aufs Herz. Wie oft passiert es, dass wir Eltern uns in den Streit der Geschwister einmischen? Weil wir schlichten wollen und vermitteln, weil wir es gut meinen oder weil wir denken, der kleine Bruder sei der großen Schwester unterlegen. Manchmal tun wir es auch, weil wir uns nach Ruhe sehnen und uns wünschten, dass sich die Kinder gerade jetzt nicht streiten. Was auch immer die individuellen Beweggründe für unser Eingreifen sind, wirklich helfen tun wir unseren Kindern damit nicht. Und zwar keinem der Streitenden. In dem wir Partei ergreifen, bewerten wir die Bedürfnisse des einen als höher gegenüber denen des anderen. Kann das helfen, Kinder zum umdenken zu bewegen? Und sind wir überhaupt selbst die Vorbilder für unsere Kinder, die wir gern sein wollen?

Lernen zu Hause – mit Unterstützung

Viele weitere Orte, wo Kinder lernen und üben können (oft auch müssen), mit herausfordernden Alltagssituationen entspannter  umzugehen, sind die Kita, die Schule, der Spielplatz oder Sportverein. Mehr oder weniger begleitet erfahren Kinder hier Situationen, die oft ein hohes Maß an Konfliktkompetenz von ihnen erwarten.

An genau diesen Orten bekommen sie aber auch viel Unterstützung, erfahren z.B. in Selbstbehauptungs- und Resilienzkursen wie denen von Stark auch ohne Muckis, dass es Methoden gibt, die mit etwas Übung leicht umsetzbar sind, damit Streitereien gar nicht erst entstehen. Aufgrund der aktuellen Abstandsgebote, die unser aller Alltag auch lange über Kita- und Schulschließungen hinaus begleiten werden, sind solche Kinderkurse bis auf Weiteres jedoch unmöglich. Doch gerade jetzt ist es so wichtig, unsere Kinder vorzubereiten, auf die Zeit danach! Denn Kinder, die andere Kinder vor dem Shutdown geärgert haben, werden dies danach erst recht tun! Warum? Weil sich ihre Sehnsucht nach Anerkennung, ihr Wunsch, gesehen zu werden und die mit der Nichterfüllung einhergehende Frustration aufgestaut haben werden. Und sobald sie wieder auf den Schulhöfen, Sport- und Spielplätzen frei sind, werden sie nach Bedürfnisbefriedigung schreien. Lauter als jemals zuvor!

Das kontaktlose Stark auch ohne Muckis Training macht es möglich, dass Familien gemeinsam von zu Hause aus lernen, wie Kinder mit den 4 häufigsten Konflikte auslösenden Alltagssituationen sicher umgehen. Dabei lernen die Kinder vor allem, 

  • Wie bleibe ich bei Beleidigungen und Beschimpfungen ruhig und entspannt?
  • Was mache ich, wenn mir jemand etwas wegnimmt?
  • Wenn eine Situation gefährlich oder verboten ist, wie hole ich mir dann Hilfe – und zwar so, dass ich auch Hilfe bekomme?
  • Wie werde und wirke ich mutig und selbstbewusst?
  • Seinen Fokus auf die positiven Dinge im Leben zu legen und auch Dinge, die ihm schwerfallen mit hoher Energie zu meistern.
  • Warum es wichtig ist, auf sich selbst und auf seine Umwelt zu achten und auf die eigenen Gefühle zu vertrauen.

Eltern haben die Möglichkeit, bei diesem Training die ganze Zeit mit dabei zu sein, so dass auch sie leicht umsetzbare Impulse erhalten, wie sie ihre Kinder zukünftig in herausfordernden Situationen begleiten und unterstützen können. 

Ja, Streitereien gehören zum Alltag unserer Kinder dazu und wir werden sie nicht endgültig aus ihrem Leben verbannen können. Niemals werden wir erreichen, dass jedes Kind von allen gemocht und akzeptiert wird. Wir werden auch kein Friede-Freude-Eierkuchen-Leben für unsere Kinder erschaffen können, weder zu Hause und noch viel weniger ausserhalb unserer heimischen vier Wände. Das alles müssen wir auch gar nicht, wenn wir unsere Kinder auf ihr späteres Leben gut vorbereiten wollen. Wir haben keinen Einfluss darauf, wie das Leben unserer Kindes verlaufen und was ihnen widerfahren wird. Worauf wir allerdings Einfluss haben, ist die lebenslange Haltung unserer Kindes zu sich selbst, aus der heraus sie Entscheidungen treffen und dem Leben begegnen werden.

Du möchtest gern mehr erfahren über die kontaktlosen Stark auch ohne Muckis Kurse? Dann schreib mir gern. Aktuelle Kurstermine findest du hier. Oder hinterlasse einen Kommentar unter diesem Beitrag. Welche Erfahrungen hast du mit Streit bei deinen Kindern gemacht? Wie unterstützt ihr euch zu Hause? Ich bin gespannt, was ihr erzählt.

! VERLOSUNG ! Weil ich überzeugt davon bin, dass das Stark auch ohne Muckis Onlinetraining einfach jedem Kind und jeder Familie absoluten Mehrwert fürs Leben bietet, verlose ich ab heute 12 Plätze zu einem dieser Online-Kurse. Was du dafür tun musst? Abonniere meinen Newsletter – unter den ersten 100 eingetragenen Newsletter-Lesern verlose ich 12 Stark auch ohne Muckis Online-Trainings. Die Termine wählt ihr nach Absprache mit mir aus den angebotenen Kursterminen aus.*

* Zu gewinnen gibt es bis zu zwölf Teilnahmen. Es wird also bis zu 12 Gewinnerfamilien geben. Mitmachen könnt Ihr auf dem Blog, auf FB und auf Instagram. Die Verlosung steht jedoch in keinem Zusammenhang mit FB oder Instagram. Eine Teilnahme ist ab 18 Jahren möglich. Eine Auszahlung in bar ist nicht möglich und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mitmachen könnt Ihr noch so lange, bis die 100 Newsletteranmeldungen erreicht sind. Der/die Gewinner/innen werden aus allen Anmeldungen ausgelost, auf den Netzwerken und hier unter diesem Post benachrichtigt. Damit ihr nicht zu lange warten müsst, werde ich jeweils nach 10 Eintragungen einen freien Platz verlosen und am Ende noch zwei weitere aus denen ziehen, die bis dahin kein Losglück hatten.

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